Leseempfehlungen

Die Initiative Wachstum im Wandel bietet eine Vielzahl von Büchern, Papers, Artikel und wichtigen Policy Papers und Reports. Hier erhalten Sie eine umfassende Auflistung von Publikationen rund um das Thema “Wachstum im Wandel”

BUND-Broschüre: „Ein gutes Leben für alle! Eine Einführung in Suffizienz“

BUND

Die Broschüre „Ein gutes Leben für alle! Eine Einführung in Suffizienz“ von BUND und BUNDjugend vermittelt auf rund 80 Seiten laienverständlich, was es mit dem Thema Suffizienz auf sich hat. Neulinge erfahren, dass es sich um eine Auseinandersetzung mit der Frage handelt, wieviel wir wirklich brauchen und wann es „genug“ ist – individuell, in Politik und Gesellschaft. Und auch ExpertInnen des Themas werden auf den bunt illustrierten Seiten viele Denkanstöße erhalten.

Wie können wir uns ändern? Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Revolution

ekardt

Das neue Buch des Leiters der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin Prof. Dr. Felix Ekardt beschäftigt sich mit der Frage, wie die Transformation in eine Postwachstumsgesellschaft erreicht werden kann. Am 9. März findet in Frankfurt am Main dazu eine Diskussion mit dem Autor statt.

Gesellschaft im Wandel

Gesellschaft im Wandel

Gesellschaften wandeln sich – in sozialer, politischer wie ökonomischer Hinsicht. Es besteht kein Zweifel daran, dass sich diese Wandlungsprozesse in den vergangenen Jahrzehnten beschleunigt und tiefgreifende Veränderungen mit sich gebracht haben. Schlagworte wie Individualisierung, Globalisierung oder digitale Revolution stellen das gesellschaftliche Miteinander vor große Herausforderungen, bieten jedoch zugleich Potenzial für die Weiterentwicklung von Gesellschaften.

Nachhaltige Arbeit: Soziologische Beiträge zur Neubestimmung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse

Nachhaltige Arbeit

Angesichts drängender Umweltprobleme und Krisenerscheinungen in der Arbeitswelt gewinnt die Debatte um den Übergang zu einer nachhaltigen Arbeitsgesellschaft an Bedeutung. Letztlich geht es um eine fundamentale Transformation mit Konsequenzen für die Arbeitenden in allen Wirtschaftsbereichen. Dieser Band diskutiert aus arbeits- und umwelttsoziologischer Sicht die Bedingungen, Potenziale, und Probleme dieses Wandels.

Im Wandel – Jahrbuch Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Wandel Jahrbuch

„Wandel ist nicht linear, braucht Zeit und man muss mit Widerstand rechnen.“ Das ist eine der Kernaussagen der letztjährigen Weltumweltbildungs-Konferenz in Göteborg. Überhaupt befinden wir uns in einer Zeit des Wandels: gesellschaftlich, politisch, aber auch ökologisch. Ein paar ausgewählten Aspekten des Wandels widmet sich das aktuelle Jahrbuch Bildung für nachhaltige Entwicklung und setzt Schwerpunkte bei den Themen informelles Lernen, Obsoleszenz, Medienkompetenz, Leben auf dem Land und Integration.

Baustelle Zukunft – Die Große Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Der Mensch treibt den Planeten in hohem Tempo an die Belastbarkeitsgrenzen. Längst ist klar, dass wir zu klimaverträglichen Lebensstilen und einer postfossilen Wirtschaftsweise kommen müssen. Viel Zeit für diese große Transformation bleibt nicht mehr. Gut, dass Einige schon mal angefangen haben: Unternehmen maximieren anstelle ihrer Gewinne die Zufriedenheit ihrer Angestellten. Nachbarn bauen ihr Gemüse gemeinsam in urbanen Gärten an und Kommunen nehmen die Energieversorgung wieder selbst in die Hand.

Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat

Commons

Commons – die Welt gehört uns allen! Die nicht enden wollende globale Finanzkrise zeigt: Markt und Staat haben versagt. Deshalb verwundert es nicht, dass die Commons, die Idee der gemeinschaftlichen Organisation und Nutzung von Gemeingütern und Ressourcen, starken Zuspruch erfahren – nicht erst seit dem Wirtschaftsnobelpreis für Elinor Ostrom. Commons sind wichtiger denn je.

Damit gutes Leben einfacher wird – Perspektiven einer Suffizienzpolitik

Damit gutes Leben einfacher wird

Angesichts der Umwelt- und Energiekrise wird diese Frage immer öfter mit „Ja“ beantwortet. Immer mehr Menschen drosseln ihren Fleischkonsum und Plastikverbrauch oder ziehen Car-Sharing-Angebote dem eigenen Auto vor. Um den Energie- und Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft zu senken, muss diese Öko-Avantgarde jedoch in eine Massenbewegung transformiert werden.

Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie

Die gegenwärtigen Krisenerscheinungen wie Klimaerwärmung, Ressourcenknappheit und Bevölkerungswachstum erfordern innerhalb der nächsten zehn Jahre Lösungen, die für die Überlebensbedingungen künftiger Generationen auf der Erde entscheidend sind. Doch die Politik setzt, statt in die Gestaltung einer besseren Zukunft zu investieren, noch immer auf „business as usual“ und steckt Milliarden in die Rettung scheiternder Industrien. Leidtragende des gegenwärtigen Nichthandelns sind die nächsten Generationen.

Der geplünderte Planet – Die Zukunft des Menschen im Zeitalter schwindender Ressourcen

Ohne Öl keine erdumspannende Mobilität, ohne Seltene Erden keine Handys, ohne Phosphat kein billiger Dünger. Wie ein Junkie von seiner Droge ist unsere Zivilisation abhängig von den Schätzen, die die Erde birgt. Doch die Anzeichen mehren sich, dass die Zeit billiger Rohstoffe bald vorbei sein wird.

Der Rebound-Effekt. Über die unerwünschten Folgen der erwünschten Energieeffizienz

Kann die Wirtschaft weiter wachsen und zugleich der Verbrauch an Energie und die Emissionen stark zurückgehen? Eine Studie von Tilman Santarius geht dieser Frage auf den Grund und untersucht Rebound-Effekte, bei dem Energie-Effizienzsteigerungen den Energieverbrauch steigern und dem Ziel der Energieeinsparung widersprechen.

Einfach. Jetzt. Machen! Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen

Einfach jetzt machen

Wir befinden uns im Jahre 2014 n. Chr. Der ganze Erdball steht Peak Oil und dem Klimawandel ohnmächtig gegenüber. Der ganze Erdball? Nein! Mehr als 1000 engagierte Kommunen und Initiativen haben begonnen, vor Ort Widerstand zu leisten. Die Bewegung, die sie eint, heisst Transition, ihre Ziele: Krisenfestigkeit und der Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Ob es nun darum geht, Solaranlagen zu errichten, gemeinsam zu gärtnern oder sich bei der Erstellung einer Homepage zu unterstützen, ob in Seattle eine »Tool Library« ins Leben gerufen wird oder eine »Pflückoasen« im hessischen Witzenhausen – überall auf der Welt werden Menschen aktiv und nehmen ihre Zukunft wieder selbst in die Hand. Anhand zahlreicher Beispiele des Gelingens schildert das Buch, wie man Probleme vor Ort identifiziert, Lösungen entwickelt und Mitmenschen mobilisiert, frei nach dem Motto: »Mit lokalem Tun die Welt verändern.«

EUA Signale 2014 – Wohlergehen und die Umwelt

Wohlergehen und die Umwelt

Aufbau einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft in Europa: Wir bauen mehr Ressourcen ab und verbrauchen diese schneller, als unser Planet in einem bestimmten Zeitraum erzeugen kann. Die Höhe des gegenwärtigen Verbrauchs und die aktuellen Produktionsmengen sind nicht nachhaltig und bedrohen die Fähigkeit unseres Planeten, für uns zu sorgen. Wir müssen unser Produktions- und Verbrauchssysteme umgestalten, um zu ermöglichen, dieselbe Produktmenge mit einem geringeren Aufwand an Ressourcen zu produzieren, mehr wiederzuverwenden, wiederzugewinnen und dem Recycling zuzuführen sowie die erzeugte Abfallmenge zu reduzieren.

Gemeinschaftsprojekt Energiewende – Der Fahrplan zum Erfolg

Gemeinschaftsprojekt Energiewende

Die Energiewende ist das wichtigste Gemeinschaftswerk der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und sie bietet ein einmaliges kollektives Lernfeld dafür, wie die sozial-ökologische Transformation in die Praxis umgesetzt werden kann. Wenn die Energiewende in einem Industrieland wie Deutschland gelingt, können viele andere Länder diesem Beispiel folgen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) stellen als Herausgeber dar, was jetzt getan werden muss, damit die Energiewende ein Erfolg wird.

Klimakriege – Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird

Kampf um Trinkwasser, Massengewalt, ethnische „Säuberungen, Bürgerkriege und endlose Flüchtlingsströme bestimmen schon jetzt die Gegenwart. Die heutigen Konflikte drehen sich nicht mehr um Ideologie und Systemkonkurrenz, sondern um Klassen-, Glaubens- und vor allem Ressourcenfragen. Der Autor plädiert für ein neues Denken und zeigt, was jetzt getan werden müsste, um Menschheitskatastrophen abzuwenden.

Leidenswege der Ökonomie – eine unangenehme Wahrheit

Weltweit müssen unzählige Menschen, die nicht so viel Glück mit ihrer Ausgangsposition hatten, Leidenswege für den Wohlstand anderer begehen. Anhand der Metapher der Kreuzwegstationen machen die Innsbrucker Wirtschaftswissenschaftler Josef Nussbaumer und Andreas Exenberger sowie der selbstständige Ökonom Stefan Neuner auf die negativen Folgen des derzeit vorherrschenden Wirtschaftssystems aufmerksam.

Magazin für nachhaltiges Wirtschaften , No. 3, 2014: „Bound on Rebound: Die Effizienz hat Folgen“

Rebound

Rebound-Effekte sind der Dämon der technologischen Effizienz: Ihretwegen sind die versprochenen Einsparungen an Ressourcen nicht so groß wie erwartet, teilweise werden sogar mehr als zuvor verbraucht. Ohne Obergrenzen und Lebensstil-Änderung wird der Dämon wohl nicht zu bändigen sein, heißt es im neuen factory-Magazin Rebound.“

Mensch und Umwelt – Nachhaltigkeit aus historischer Perspektive

Mensch und Umwelt

Wie konnten die Almbauern im schweizerischen Törbel über Jahrhunderte hinweg unter widrigen Bedingungen überleben? Warum kam es nach über tausend Jahren zum plötzlichen Untergang der Hohokam-Kultur im Südwesten der heutigen USA? Gab es in der Geschichte wirklich nachhaltige Gesellschaften? Warum lohnt es sich, noch heute an Hans Carl von Carlowitz zu erinnern? War die Entdeckung Amerikas, die uns die Philosophie der Grenzenlosigkeit beschert hat, am Ende gar kein Segen, sondern ein Fluch? Diese und viele andere Fragen diskutiert Christof Mauch in seiner Spurensuche zur Geschichte der Nachhaltigkeit.

Öko-Populismus – Warum einfache „Lösungen“, Unwissen und Meinungsterror unsere Zukunft bedrohen

Öko-Populismus

Der Diskurs über „Nachhaltigkeit“ hat ein Populismus-Problem. In komplizierten Zeiten haben einfache „Lösungen“ auch dort Konjunktur, wo es um ökologische, soziale und wirtschaftliche Zukunftsfragen geht. Ökonomie-Populismus verspricht mehr vom selben: Technik, Innovation, Wachstum. Ökologie-Populismus verspricht einfache Wege zur „Nachhaltigkeit“ und setzt auf individuelle Umkehr oder schnellen Systemwandel.

Small is beautiful: Die Rückkehr zum menschlichen Maß

Small is beautiful

Ob Stuttgart 21, die Hamburger Elbphilharmonie oder der Hauptstadtflughafen – was wir gerade erleben ist das grandiose Scheitern von Großprojekten. Vordergründig sind dafür explodierende Kosten und Missmanagement verantwortlich; doch dahinter „blitzt eine bedenkliche gesamtgesellschaftliche Entwicklung auf“ (NZZ): Die Gier nach Macht und Größe. Diesem Gigantismus steht Ernst F. Schumacher kritisch gegenüber.