Braucht CO2 seinen Preis? Neue finanzpolitische Instrumente für die Energiewende

23. März 2017, 10:30 18:30

Steigenberger Hotel am Kanzleramt
Ella-Trebe-Straße 5
Berlin, 10557
Deutschland

Mehr und mehr wird deutlich, dass die Politik den Umbau der Energieversorgung zu einem weitgehend CO2-armen System mit der Mischung aus widersprüchlichen Subventionen sowie Ge- und Verboten nicht bewältigen wird. Der Europäische Emissionshandel sendet aufgrund der Überausstattung mit kostenlosen Zertifikaten und der schlechten Wirtschaftslage in Südeuropa keine Knappheitssignale aus.

Eine wirksame Verschärfung des CO2-Handels ist nicht in Sicht. Gleichzeitig sinken die Großhandelspreise für Strom und die EEG-Umlage steigt folglich an. Die Energiepolitik ist über Jahre stark auf Elektrizität fokussiert gewesen, während Wärme und Mobilität weitgehend unberücksichtigt blieben.

Die Gefahr von struktur- und regionalpolitischen Brüchen ist eine Folge dieser Politik. Mit dem derzeitigen Instrumentenkasten sind die Ziele der Energiewende und des Klimaschutzes nicht erreichbar. Deswegen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über neue finanzpolitische Instrumente der Energiewende nachzudenken und dabei den CO2-Preis als entscheidenden Hebel in den Mittelpunkt der Debatte zu rücken. Diesem Ziel dient diese Fachkonferenz.

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie auf unserer Webseite.

Bitte melden Sie sich bis zum 16. März 2017, 16:00 Uhr, per E-Mail unter anmeldung@energiedialog2050.de für die Veranstaltung an. Kommen Sie am Veranstaltungstag bitte bis spätestens 10:20 Uhr zum Eingang Ella-Trebe-Straße 5, 10557 Berlin, des Steigenberger Hotels Am Kanzleramt und bringen Sie Ihre Anmeldebestätigung sowie Ihren Personalausweis/Führerschein mit.

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